Viele kleine und große Spenden haben es möglich gemacht: Kurz vor Weihnachten konnte Arturo sein „neues“ altes Auto in Empfang nehmen, um damit wieder den Krankentransport in einer der ärmsten Regionen El Salvadors sicher zu stellen. Arturo ist ein früherer Kämpfer der Befreiungs- bewegung, geprägt von den Erfahrungen des Krieges. Seit Kriegsende hilft er am Bajo Lempa ehrenamtlich armen, alten und kranken Menschen, indem er sie auch und ganz besonders nachts zum Arzt bringt. Unfallopfer, vor der Entbindung stehende Mütter, Menschen mit unterschiedlichsten und oft schweren Behinderungen waren auf Arturos Hilfe angewiesen. Dann die Hiobsbotschaft: Das Fahrzeug hatte einen schweren Motorschaden und konnte nicht mehr repariert werden. Eine Gruppe von Studierenden der Hochschule Rhein-Waal – koordiniert von Katinka Müller – und die Flüchtlingshilfe Mittelamerika haben auf Arturos Schicksal aufmerksam gemacht und gemeinsam Spenden gesammelt. Ein passender Wagen war schnell gefunden, doch es dauerte Monate, die benötigten 10.000 Euro zusammen zu bekommen. Nicht zuletzt durch die Unterstützung der Bedburg-Hauer Pfarrgemeinde Heiliger Johannes der Täufer und der Initiative Kellen, die mit ihrem Adventssingen und weiteren Spenden rund 3.250 Euro beigesteuert hat, konnte die Flüchtlingshilfe jetzt den neuen Krankentransporter kaufen und dem überglücklichen Arturo zur Verfügung stellen. Der Kombi mit Geländegang (wegen des oft schwierigen Geländes zwischen den Dörfern am Bajo Lempa de Jiquilisco) wird vielen Menschen in Not eine große Hilfe sein. Wir sind allen, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben, sehr dankbar, sagt Lisa Stammen, Vorsitzende des 1982 gegründeten und seit einigen Jahren in Goch ansässigen Vereins.

Und hier das Video, in dem Arturo allen Unterstützer*innen persönlich seinen Dank aussprechen möchte:

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